Was macht der Zweirichtungszähler?

Funktionsweise und Details kurz erklärt:

Jeder Haushalt, der mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden ist, hat einen "normalen" Stromzähler oder Bezugsstromzähler. 

 

Wird eine Photovoltaikanlage so installiert, dass diese Strom für den Verbrauch im Haus liefert und die nicht benötigte Strommenge in das öffentliche Netz fliesst, um eine Einspeisevergütung zu generieren, so wird ein weiterer Zähler benötigt. Dieser misst die verkaufte Strommenge, damit der Vergütungsbetrag korrekt ermittelt werden kann. 

Zwei Zählwerke in einem Gehäuse

Der Zweirichtungszähler beinhaltet diese beiden Zählwerke in einem Gehäuse; bei der Montage Ihrer Photovoltaikanlage wird in der Regel der Zähler so programmiert, das diese beiden Messwerte in Abwechslung angezeigt werden:

 

Dabei werden vor dem Strommengenwert in kWh die Kennziffern 1.8.0 und 2.8.0 angezeigt.

  • 1.8.0 = Strombezug aus dem Netz (EVU an Kunde) und
  • 2.8.0 = Stromeinspeisung in das Netz (Kunde an EVU)

Die meisten Zweirichtungszähler können per Fernabfrage abgelesen werden und sind smart-grid-fähig. 

 

Über eine Datenschnittstelle können die Werte zur eigenen Datenerfassung und -verarbeitung übermittelt werden.

 

Keine Sorge: wir, als Ihr zuständiger Fachbetrieb übernehmen alle notwendigen Meldungen und Einbauten bezüglich Ihrer Zähler für Sie im Rahmen der Montage Ihrer Photovoltaikanlage und erklären Ihnen auch vor Ort deren Funktionsweise.